Stefan Schneider

Stefan Schneider

1988 – 1991
handwerkliche Ausbildung zum Tischler
1996 – 2001
Studium der Architektur an der FH Saarbrücken
Neben meiner planerischen Tätigkeit in der Architektur bin ich leidenschaftlicher Fotograf. Imposante Bauwerke und der urbane Raum faszinieren mich gleichermaßen wie grandiose Landschaften.
Architektur geht im Idealfall mit ihrem Umfeld oder der umgebenden Landschaft eine Symbiose ein. Aus fotografischer Sicht ist der Übergang von Architektur zur Landschaft ebenso fließend. Eine genaue Differenzierung, wann Architekturfotografie endet und Landschaftsfotografie beginnt obliegt dem Auge des Betrachters. Auf mich üben gerade diese Aufnahmen einen besonderen Reiz aus, denn sie zeigen die unabdingbare Verbindung von Mensch und Natur und mahnen uns zugleich, sorgsam mit dieser umzugehen.  
Als Architektur- und Landschaftsfotograf möchte ich Sie mitnehmen auf eine fotografische Reise; die Sinne schärfen für das Spiel mit Licht und Farbe, Form und Struktur.
Bei meiner Arbeit bin ich immer auf der Suche nach dem ästhetischen Moment. Meine Bilder wollen nicht dokumentieren, vielmehr wollen sie Emotionen wecken und den Fokus auf die Schönheit und Ästhetik des Motivs richten. Diesen Bildstil kann man im weitesten Sinne als idealisierend bezeichnen.
Ein Foto ist immer eine Momentaufnahme, es friert den Augenblick und mithin jegliche Bewegung ein. Fügt man einer Aufnahme jedoch die vierte Dimension die Zeit hinzu, erwacht ein Bild zum Leben. Durch Langzeitbelichtung werden Bewegungsabläufe sichtbar, sei es durch Lichtspuren fahrender Autos, sich bewegender Menschen oder Sternspuren am Firmament. Ziehende Wolken werden zu Streifen und fließendes Wasser wird weichgezeichnet. Für mich ein unverzichtbares fotografisches Werkzeug, mit dem ich die Aussage des Bildes verdichten und verdeutlichen kann.  
Ich freue mich, wenn ein Bild es schafft den Betrachter in seinen Bann zu ziehen. Wenn er eintaucht in die Tiefe des Bildes, sich leiten lässt von Linien, Formen und Farbgewichtungen. Er all dies bewusst oder unbewusst wahrnimmt, genießt und Freude daran hat, sich im Detail zu verlieren.
Neben der Faszination für das Motiv, reizt mich vor allem die Herausforderung, dem Motiv gerecht zu werden und es in einem besonderen Licht zu präsentieren. Die Entstehung des Bildes beginnt oft schon lange vor dem Druck auf den Auslöser, denn ein Großteil der Arbeit besteht aus Recherche. Ist das Motiv erst einmal gefunden, gilt es die Aufnahmebedingen so gut wie möglich vorher zu sehen. Wie ist der Sonnenlauf, zu welcher Jahreszeit und in welcher Licht- und Wetterstimmung möchte ich das Motiv festhalten?
Hinzu kommen organisatorische und technische Überlegungen. Wie komme ich dort hin, welche Ausrüstung brauche ich Vorort und vieles mehr…Eine gute Vorbereitung ist oft entscheidend, denn es gibt einem den Freiraum den Unwägbarkeiten, die einen zwangsläufig Vorort überraschen, mehr Kreativität gegenüberstellen zu können.
Ich hoffe, Ihnen mit dieser Seite einen kleinen Einblick in meine fotografische Arbeit geben zu können; Sie zu begeistern für die Fotografie, die Schönheit von Architektur und Landschaft.  
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