ARCHITEKTUR & LANDSCHAFT

STEFAN SCHNEIDER I FOTOGRAFIE

GALERIE
Imposante Gebäude und Bauwerke, Plätze, Straßen, Parks und Denkmäler; Tag und Nacht geschäftiges Treiben und nie scheinen unsere Städte still zu stehen oder zur Ruhe zu kommen. Genau hierin liegt der Reiz der städtischen Fotografie. Details zu extrahieren, Bezüge zwischen Objekten herzustellen und das Spiel mit dynamischer Bewegung von Menschen und Verkehr. All dies gipfelt im magischen Licht der blauen Stunde, in der sich das letzte Licht des Tages mit dem Lichtermeer der Stadt zu vereinen scheint.
Ob reine Natur- oder Kulturlandschaft, hier geht es in erster Linie um das Spiel mit den Elementen. Besondere Licht- oder Wetterbedingungen verleihen der Landschaft oftmals eine mystische Stimmung. Naturphänomene wie Sternenspuren oder die Milchstraße, die man mit bloßem Auge nicht oder nur begrenzt wahrnehmen kann, macht die Kamera durch Langzeitbelichtung sichtbar.
Genau wie die Fotografie im urbanen Raum oder der Architektur folgt die Landschaftsfotografie ebenso strengen geometrischen Regeln. Die Gewichtung von Form und Farbe, sowie das Spiel mit zeitlichen Abläufen sind elementare Werkzeuge der Landschaftsfotografie. 
In der Architekturfotografie liegt die Konzentration meist auf einem einzelnen Gebäude oder Bauwerk. Besonderes Augenmerk wird der Linienführung und dem Entwurfsgedanken des Architekten oder Erbauers gewidmet.
Es gilt, die Bezüge zwischen Formen, Strukturen, Materialien und Farbgebung zu erkennen und herauszuarbeiten. Licht und Schatten verleihen dem Gebäude, der Fassade und den einzelnen Bauteilen Tiefe und verdeutlichen so die geometrischen Zusammenhänge.
Die Architekturfotogafie verfolgt nicht den Ansatz der Dokumentation, vielmehr ist sie die Visualisierung eines realisierten Entwurfsgedankens.
Fine Art ist nicht an ein spezielles fotografisches Thema gebunden. Vielmehr ist es ein Stil innerhalb der Fotografie. Es geht um Reduktion, Konzentration und im besten Sinne um die Distanzierung von der realistischen Darstellung. Eines der wichtigsten Werkzeuge ist hier die Langzeitbelichtung. Hierdurch werden Wasser, Wolken und jegliche Bewegung weichgezeichnet. Die Darstellung in schwarz-weiß verstärkt die skizzenhafte und surreale Anmut dieses Stils.
Die Fine Art Fotografie verfolgt, verglichen mit den oben beschriebenen Stilen, den ohne Zweifel künstlerichsten Anspruch. Mehr denn je ist es wichtig, diese Darstellung ausschließlich mit fotografischen Mitteln zu erzeugen. Nur so kann das Bild sich über die Masse digital bearbeiteter Bilder erheben und als Fotografie Bestand haben.
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